Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2025 · Gültig für alle Webdesign-Leistungen von JooMaa Webdesign
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen
JooMaa Webdesign
Jonas Starker
E-Mail: info@joomaa-webdesign.de
Telefon: +49 151 14301116
(nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs- und damit verbundenen digitalen Dienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB sowie gegenüber Selbstständigen und Freiberuflern. Verbraucherverträge im Sinne von § 13 BGB sind vom Geltungsbereich ausgenommen, sofern sich aus dem individuellen Vertrag nichts anderes ergibt.
§ 2 Vertragsschluss
2.1 Ein Vertrag kommt durch das Zusenden eines schriftlichen Angebots (per E-Mail) durch den Auftragnehmer und die ausdrückliche schriftliche Annahme durch den Auftraggeber zustande. Die Annahme kann per E-Mail erfolgen.
2.2 Das Angebot ist bindend für die dort genannte Gültigkeitsdauer, sofern angegeben, andernfalls für 14 Kalendertage ab Ausstellungsdatum.
2.3 Mündliche Nebenabreden vor Vertragsschluss sind unverbindlich und bedürfen zur Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
2.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Leistungsumfang
3.1 Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. dem zwischen den Parteien schriftlich vereinbarten Leistungsverzeichnis.
3.2 Der Auftragnehmer erbringt Webdesign- und Webentwicklungsleistungen, insbesondere:
- Konzeption, Gestaltung und Programmierung von Websites (HTML, CSS, JavaScript)
- Erstellung von Landingpages und mehrseitigen Unternehmenswebsites
- SEO-Grundoptimierung und technische On-Page-Optimierung
- DSGVO-Grundimplementierung (Cookie-Banner, Datenschutztext, Impressum)
- Einrichtung von Google Business Profilen
- Laufende Website-Betreuung im Rahmen des Pakets „Website-Care"
- Sonstige digitale Dienstleistungen gemäß individuellem Angebot
3.3 Nicht im Leistungsumfang enthalten sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart:
- Hosting, Domain-Registrierung und Serveradministration
- Erstellung von Texten, Fotos oder sonstigen Inhalten (Content)
- Laufende Pflege außerhalb vereinbarter Stundenkontingente
- Rechtsberatung, steuerliche Beratung oder Abmahnschutz
- Suchmaschinenoptimierung über die Grundoptimierung hinaus (außer bei Premium-Paket)
3.4 Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.
3.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Unterauftragnehmer einzusetzen, bleibt jedoch für die vertragsgemäße Leistungserbringung gegenüber dem Auftraggeber verantwortlich.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
4.1 Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Auftrags notwendigen Informationen, Materialien und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst insbesondere:
- Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte in verwendungsfähiger Form
- Informationen zu Unternehmenszielen, Zielgruppe und Wettbewerbern
- Zeitnahe Rückmeldungen und Freigaben auf Entwürfe
- Zugangsdaten für bestehende Systeme (Hosting, Domain) soweit erforderlich
4.2 Verzögerungen, die auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Liefertermine verlängern sich entsprechend.
4.3 Der Auftraggeber garantiert, dass er über alle erforderlichen Rechte an den überlassenen Materialien verfügt (insbesondere Urheberrechte an Texten, Bildern, Logos). Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Rechtsverletzung entstehen.
4.4 Stellt der Auftraggeber die erforderlichen Materialien trotz Mahnung nicht innerhalb von 4 Wochen bereit, ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag zu kündigen oder eine pauschale Bereitstellungsgebühr von 10 % des Auftragswertes in Rechnung zu stellen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Festpreisverträge (Einmalprojekte)
Bei Einmalprojekten (Website Starter, Website Premium) gilt der im Angebot genannte Festpreis. Alle Preise sind Nettopreise. Da der Auftragnehmer Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG ist, wird keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt und ausgewiesen.
5.2 Zahlungsplan
Sofern im Angebot nicht abweichend geregelt, gilt folgender Zahlungsplan:
- 50 % Anzahlung bei Vertragsschluss (Voraussetzung für den Projektstart)
- 50 % Restzahlung nach Abnahme / vor Live-Gang der Website
5.3 Laufende Leistungen (Website-Care)
Das monatliche Entgelt für Website-Care ist jeweils am 1. des Monats fällig. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt wird.
5.4 Fälligkeit
Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
5.5 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung weiterer Schäden bleibt vorbehalten.
5.6 Zurückbehaltungsrecht
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Lieferung der fertiggestellten Website bis zur vollständigen Zahlung des vereinbarten Entgelts zurückzubehalten.
5.7 Aufrechnung
Der Auftraggeber darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
§ 6 Lieferfristen und Termine
6.1 Angegebene Lieferfristen und Fertigstellungstermine sind unverbindliche Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich schriftlich vereinbart wurden.
6.2 Verbindliche Termine setzen voraus, dass der Auftraggeber alle erforderlichen Materialien und Informationen rechtzeitig zur Verfügung gestellt hat (vgl. § 4).
6.3 Höhere Gewalt, Erkrankung des Auftragnehmers oder sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände berechtigen den Auftragnehmer, vereinbarte Termine angemessen zu verschieben. Der Auftraggeber wird hierüber unverzüglich informiert.
§ 7 Überarbeitungsrunden und Änderungen
7.1 Im Rahmen des vereinbarten Festpreises sind die im Angebot genannten Überarbeitungsrunden enthalten (Website Starter: 2 Runden; Website Premium: ohne Begrenzung im Rahmen des Projekts).
7.2 Eine Überarbeitungsrunde umfasst die Sammlung und Umsetzung von Änderungswünschen in einem Durchgang. Grundlegende Konzeptänderungen nach Beginn der Umsetzungsphase gelten nicht als Überarbeitung, sondern als Zusatzleistung.
7.3 Änderungswünsche über das vereinbarte Kontingent hinaus werden nach Aufwand berechnet. Der Stundensatz beträgt 90 € netto. Über zusätzlichen Aufwand informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber vorab.
§ 8 Abnahme
8.1 Nach Fertigstellung der Leistung fordert der Auftragnehmer den Auftraggeber schriftlich zur Abnahme auf. Die Abnahme erfolgt schriftlich per E-Mail oder durch Freigabe zur Veröffentlichung (Live-Schaltung).
8.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 7 Werktagen nach Aufforderung abzunehmen oder Mängel konkret und schriftlich zu benennen.
8.3 Reagiert der Auftraggeber innerhalb der Frist nicht, gilt die Leistung als abgenommen. Der Auftragnehmer wird in der Abnahmeaufforderung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen.
8.4 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Sie sind im Abnahmeprotokoll zu vermerken und werden nachträglich behoben.
§ 9 Mängelhaftung und Gewährleistung
9.1 Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind.
9.2 Bei Mängeln hat der Auftraggeber zunächst Anspruch auf Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neulieferung nach Wahl des Auftragnehmers). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder verweigert der Auftragnehmer sie, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern.
9.3 Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
9.4 Mängel, die auf vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalten, Materialien oder Fehlinformationen beruhen, sind vom Gewährleistungsanspruch ausgenommen.
9.5 Änderungen, die der Auftraggeber nach Abnahme ohne Mitwirkung des Auftragnehmers selbst an der Website vornimmt, schließen die Gewährleistung für den betroffenen Bereich aus.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
10.1 Alle vom Auftragnehmer im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Designs, Code, Grafiken, Konzepte) sind urheberrechtlich geschützt.
10.2 Nach vollständiger Bezahlung des Auftragswertes räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht zur Nutzung der erstellten Website für eigene Zwecke ein. Dieses Recht beschränkt sich auf die bestimmungsgemäße Nutzung als Unternehmenswebsite.
10.3 Eine Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte sowie eine Bearbeitung oder Weiterentwicklung des Werkes durch Dritte bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
10.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke als Referenz zu benennen, in seinem Portfolio zu zeigen und für Werbezwecke zu verwenden. Auf Wunsch des Auftraggebers kann dies eingeschränkt werden.
10.5 Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) verbleiben im Eigentum des Auftraggebers. Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer das Recht ein, diese Inhalte für die Auftragserfüllung zu verwenden.
§ 11 Vertraulichkeit
11.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei dauerhaft geheim zu halten und nur zur Erfüllung des Vertrages zu verwenden.
11.2 Als vertraulich gelten insbesondere: Geschäftsdaten, Kundendaten, technische Details, Preisgestaltung und strategische Informationen.
11.3 Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder es werden, ohne dass eine der Parteien dagegen verstoßen hat.
§ 12 Haftungsbeschränkung
12.1 Der Auftragnehmer haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und die Haftung ist der Höhe nach auf den vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt.
12.2 Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn und Datenverlust, ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
12.3 Die Haftung ist der Höhe nach auf den Nettorechnungsbetrag des jeweiligen Auftrags begrenzt, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
12.4 Für den Inhalt der vom Auftraggeber bereitgestellten Materialien sowie für die rechtliche Zulässigkeit der auf der Website verwendeten Inhalte (Texte, Bilder, Datenschutz, Impressum etc.) ist ausschließlich der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer übernimmt keine Rechtsberatung und haftet nicht für etwaige rechtliche Mängel des Auftraggebers.
12.5 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die Erreichbarkeit und den ordnungsgemäßen Betrieb der Website nach Übergabe, sofern kein Wartungsvertrag (Website-Care) vereinbart wurde.
12.6 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 13 Sonderregelungen für das Paket „Website-Care"
13.1 Leistungsumfang
Das Paket Website-Care umfasst die im Angebot beschriebenen laufenden Leistungen, insbesondere wöchentliche Backups, Sicherheitsmonitoring, SSL- und DSGVO-Checks sowie ein inkludiertes Änderungskontingent von einer Stunde pro Monat.
13.2 Laufzeit und Kündigung
Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate ab Vertragsbeginn. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat. Eine Kündigung ist mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende möglich. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ist ausreichend).
13.3 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit zwei aufeinanderfolgenden Monatsbeiträgen in Zahlungsverzug gerät.
13.4 Änderungskontingent
Nicht verbrauchte Stunden des monatlichen Änderungskontingents können nicht auf Folgemonate übertragen werden. Über das Kontingent hinausgehende Änderungen werden zum vereinbarten Stundensatz gesondert berechnet.
13.5 Haftungsausschluss Backups
Der Auftragnehmer führt Backups nach bestem Wissen und Gewissen durch, übernimmt jedoch keine Garantie für die vollständige Wiederherstellbarkeit von Daten. Eine eigenständige Datensicherung durch den Auftraggeber wird ausdrücklich empfohlen.
§ 14 Datenschutz
14.1 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und gemäß den Vorschriften der DSGVO sowie des BDSG.
14.2 Nähere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung.
14.3 Sofern der Auftragnehmer im Rahmen seiner Leistungen personenbezogene Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden verarbeitet, wird auf Anfrage des Auftraggebers ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
§ 15 Schlussbestimmungen
15.1 Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
15.2 Gerichtsstand
Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist der Gerichtsstand der Wohnsitz des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
15.3 Schriftformerfordernis
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des individuellen Vertrages bedürfen der Textform (E-Mail ist ausreichend). Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses selbst.
15.4 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
15.5 Stand dieser AGB
Diese AGB haben den Stand: Juli 2025. Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber der Änderung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
Fragen zu den AGB? Ich beantworte sie gerne persönlich.
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